Bei unseren Garagen in Holzständerbauweise nutzen, wir neben dem etwas günstigeren Dachaufbau mit einer Dachhaut aus Trpezblechen, auch EPDM-Folie als höher wertige Dachabdichtung. Der Dachaufbau ist hier etwas aufwendiger aber er ist auch höher belastbar und man geht dem Materialmix von Holz und Metall aus dem Weg. Da Trapezbleche bei feuchten Wetterlagen an ihrer Unterseite Kondenswasser bilden, und die Feuchtigkeit schlechte Einflüsse auf die tragende Holzbalken-Konstruktion hat, empfehlen wir aus diesem Grund immer ein Dach mit einer EPDM-Folie als Dachhaut.

 

Verlegen der EDM-Folie bei Garage in Holzständerbauweise.

Dachaufbau. Der Dachaufbau unserer Garagen in Holzständerbauweise wird von den Wandelementen auf der Seite getragen. Schwere Balken aus Konstruktions-Voll-Holz werden quer alle 60 Zentimeter verlegt und mit Sparrenpfettenankern und Tellerkopfschrauben mit den seitlichen Wandelementen verbunden. Auf die Dachbalken werden 22 Millimeter dicke Holzfaserplatten geklammert oder verschraubt. Anschließend wird ein 6cm hoher Dachkranz ebenfals aus Konstruktions-Voll-Holz ringsherum auf den HolzfaserPlatten aufgeschraubt. Bei einer außen liegenden Dachrinnen-Anlage werden Einlafbleche hinten aufgeschraubt. Bei innenliegendem Wasserablauf wird ein Loch im hinteren Bereich des Daches in die Holzfaserplatten geschnitten. Jetzt wird die EPDM-Folie vollflächig verklebt.

Verlegen der EPDM-Folie. Die Holzfaserplatten müssen vor dem Verlegen der EPDM-Folie sauber und frei von Nägeln und Schrauben sein. Es ist darauf zu achten das keine Schraubenköpfe oder Klammern überstehen. Dann kann die Folie komplett ausgebreitet werden. Sie muss jetzt für 30 Minuten Ruhen damit sich die Falten vom Transport etwas entspannen können.

    1. Nach einer halben Stunde Ruhephase wird die Hälfte der Folie zurückschlagen.
    2. Der Wasserbasierte Kleber wird jetzt mit der Farbrolle gleichmäßig und reichlich auf den Holzfaserplatten ausgerollt (im Randbereich einen Streifen zum   begehen nicht bestreichen), ca. 0,25l/m².
    3. Dann wird die zurückgeschlagene Folie auf den mit Kleber eingestrichenen Teil des Daches gezogen.
    4. Jetzt wird mit einem Besen von der Mitte des Daches die Folie glatt gestrichen, sodass möglichst alle Blasen beseitigt werden. Dabei sollte man so wenig wie möglich auf die frisch verklebte Folie treten.
    5. Der gleiche Arbeitsgang wird danach mit dem nicht verklebten Teil der Folie wiederholt
    6. Jetzt die Folie von den nicht verklebten Randbereichen zurückschlagen und den Dachkranz mit Kleber bestreichen
    7. Nun noch die Folie auf dem Randbereich glatt „ausfegen“ und fertig.